Dienstag, 29. November 2016
Den Typen hatte ich bis her eher so als Scherzbold eingeordnet- aber der Text: boah, gänsehaut!


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Mittwoch, 11. März 2015
[ich hasse Schule. Alles ist so viel zu viel.]

Unsere Welt braucht Menschen.
Oder: Auf unserer Erde leben sieben Milliarden Maschinen.

Unsere Welt braucht Menschen. Wir brauchen Menschen, Individuen, Querdenker, Quergänger, wir brauchen Künstler und Musiker und gute Seelen.
Wir brauchen keine Sportstars, wir brauchen keinen Maßstab, wir sind uns doch selber Konkurrenz genug. Worum geht es im Leben? Erfolg, Geld, Haus mit Familie. Manch einer möchte nur glücklich sein, Glück empfinden, Glück finden und neu erfinden.

Um glücklich zu sein, müssen wir Mensch sein, ein Individuum, ein Querdenker und –gänger und eine gute Seele. Um glücklich zu sein brauchen wir keine Leistungsposition in einem florierenden IT Unternehmen, brauchen wir keinen Applaus von einem Millionenpublikum, brauchen keine Kunstkritiker, die unsere Bilder loben. Um glücklich zu sein, braucht man Freiraum. Man braucht Freiraum und Abstand von der schnellen Welt, man braucht Freizeit und Geduld und ein gemütliches Bett zum Träumen. Man braucht eine kleine Phantasiewelt nur für sich, in der die Dinge mal so laufen, wie es perfekt wäre. In der man aufgeht, verschwindet, eins wird mit sich und irgendwann die Wirklichkeit fast schon vergisst.

Man braucht kein Glück um glücklich zu sein. Sondern nur eine freie Stunde im Atelier, nur eine kleine Bar und die alte Gitarre, nur ein Schwimmbad mit kaltem Wasser. Man braucht nicht „die Anderen“, die dich beurteilen, man braucht nicht, die Anderen, die dich verurteilen. Du brauchst keine Konkurrenz um glücklich zu sein, nur deine kleine Geheimnische, in der es keinen kümmert, wie gut du das machst, was dir Glück bringt.

Unsere Welt besteht aus Maschinen. Jeden Tag, Routine, Alltag, Gewohnheit.
Unsere Welt besteht aus Mitläufern, die nie gelernt haben zu denken, die nur gelernt haben zu gehorchen, die nur gelernt haben wie man gut ist, wie man besser ist, wie man perfekt wird und was die Gesellschaft erwartet. Was die Gesellschaft erwartet sind Maschinen, Maschinen die perfekt funktionieren, 24 Stunden am Tag, Maschinen, die nicht kaputt gehen, Maschinen, Routine, Alltag, Gewohnheit.
Maschinen kennen keine Gefühle. Maschinen kennen kein Glück. Maschinen, wissen nicht wie es ist zu leben, es geht nur um Geld, Geld, Geld, und Erfolg, Erfolg, Bester sein.
Maschinen kennen kein Glück, Maschinen kennen keine Liebe, Maschinen kennen kein Mitgefühl, Maschinen kennen nicht das gute Gefühl nach einem anstrengenden Tag zufrieden ins Bett zu fallen, weil Maschinen kein Bett haben. Weil Maschinen kein Zuhause haben, weil Maschinen keine Geheimnische zum Träumen haben, weil Maschinen ewig einsam sind.

Unsere Welt braucht Menschen. Wir brauchen mehr verschrobene Künstler mit langen, grauen Haaren, wir brauchen mehr Musiker, die auf der Straße mit ihrer Gitarre stehen, weil sie gerne Menschen glücklich machen. Wir brauchen mehr Charakter-Menschen statt Maschinen-Mitläufer, wir brauchen mehr bunte Individualität statt grau-schwarzer Anzugträger.

Wir brauchen mehr Menschen, Individuen, Querdenker, Bauch- und Glücksmenschen, Träumer mit unangebrachten Gedanken.
Man braucht kein Glück, um glücklich zu sein. Man muss nur Mensch sein.


Blue :)


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Dienstag, 3. März 2015
Das hier wollte ich ja schon lange anlegen. Hat irgendwei Stil, außerdem macht es Neuankömmlingen leichter, die Personen kennen zu lernen (und ich muss nicht jedesmal wieder die Personen darstellen. Obwohl ich das vermutlich trotzdem machen werde, da Gewohnheit.)

Freunde:
1. Die Beste.
Die Beste hat diesen Titel nur noch formal. Wir kennen uns seit der fünften Klasse - also seit sechs einhalb Jahren. Seit ungefähr drei Jahren ist die Freundschaft nicht mehr das, was sie war- man wird älter, verändert und entwickelt sich (auch außereinander). Seitdem wir nicht mehr in die gleiche Klasse gehen, ist unser Verhältnis entspannter.
Obwohl wir auf die gleiche Schule gehen, sehen wir uns vielleicht 3-4 Mal im Monat in der Schule, und treffen uns alle 1-2 Monate außerhalb. Mir fällt meistens mehr auf, was mich an der Besten nervt, als ihre Vorzüge.

2. M. (oder der Zeichner)
M kenne ich seit den Ferien in England, also seit zwei einhalb Jahren. Ich mochte ihn sofort, und bin glücklich, dass unsere Freundschaft immer noch besteht- ich habs weder mit Freundschaften finden, noch mit diesen pflegen. Da M. das genauso geht- und das ganze noch extremer- sehen wir uns nur alle 1-2 Monate, und schreiben sonst auch kaum. Wenn wir uns sehen haben wir total Spaß, und so entspannt fühl ich mich selten.
M. ist Kunststudent und wohnt in einem Kaff in der Nähe, zu dem die Busverbindungen typisch schleswigholsteinisch schlecht sind. Er ist irgendwie Metal, und irgendwie offen für alles- das haben Menschen, die selbst nicht in die Norm passen, irgendwie oft so an sich.

3. J. (oder die Alternative)
J. kenne ich auch seit zwei einhalb Jahren, richtig dick befreundet sind wir aber erst seit einem. Das liegt vermutlich maßgeblich an mir: ich brauch ein wenig, um Vertrauen zu fassen... Das Auffälligeste sind wohl J. rote Korkenzieherlocken, die sie immer aus der Menge rausstechen lassen. Ihr Kleidungsstil passt zu ihren Haaren- mit irgendwas zwischen Punk und Hippie gehört sie zu den wenigen alternativen Menschen unserer Schule. J. ist unglaublich schlau, fröhlich und positiv, und hat(te) Depressionen. Sämtliche Referate mache ich am Liebsten mit ihr: Dann brauch ich mir keine Sorgen zu machen, dass es nicht rechtzeitig fertig wird.


Mitschüler (Auswahl):
4. Das C.- Problem: Mit vier Cs in der Klasse ist es schwierig, zu sagen welchen ich meine- und zumindestens zwei nenne ich hier öfters ;)
C1: Der Hockeyspieler:
nett, verplant, etwas einsam. Referat immer gerne mit ihm- er ist-wie gesagt- echt nett. Bei allen Lehrern ist er unbeliebt- keine Ahnung warum :D

C2: Der Boxer:
auch nett, Partymensch, der mich dauernd fragt, was ich am Wochenende vor habe (meistens nix D) und mich überreden will, in die Dorfdisco zu gehen. Ansonsten etwas ungehobelt und vorlaut, irgendwie aber sehr liebenswert. Hängt meistens mit C1 ab.

C3: Der MacBooker:
schreibt sämtliche Unterrichtsmitschriebe in sein MacBook. Hausaufgaben machen muss er nicht, schließlich kann er im Internet schnell mal googlen. Er kommt mit einer Wahrscheinlichkeit von 9/10teln mindestens vier Minuten zu spät. Er war ein Jahr im Ausland, deshalb kann er ganz gut Englisch sprechen. Ansonsten ist er mir unsympatisch- vorallem, seit dem wir bei einem Referat Meinungsverschiedenheiten hatten-, unzuverlässig und schlampig.

C4: Der Naive:
Redet gerne viel ohne Inhalt, ist minderbegabt und ich frage mich häufig warum er auf dem Gymnasium ist. Ansonsten meint er nichts böse, nur ernst, weil er es nicht besser weiß. Taktgefühl ist ihm fremd. Dafür ist er relativ zuverlässig und ein ganz netter, wenn auch etwas nerviger Kerl.

5. N. (Der Sozialdemokrat):
hat großes Fachwissen in Geschichte und Politik. Ist Mitgleid der SPD und muss bei jeder Gelegenheit gegen andere bwz. für diese Partei sprechen. Er hört sich gerne selber reden, kann das jedoch auch gut- sollte Politiker werden.


6. A & H:
waren beide ein Jahr in den USA. A ist eher still, während H sich in ihrer anstrengend, schrillen Stimme jedem mitteilen muss. Beide sind offen und nett- und immer für eine Unterredung gut ;)

T. (die Schauspielerin):
ehemals beste Freundin von J. Zu jedem freundlich, bei jedem beliebt. Klassensprecherin. Klassenbeste. Irgendwie ein Chameleon.

L. & N. (Das Päärchen)
Päärchen in der Klasse sind schon etwas nervig.
L. ist etwas zickig, besserwisserisch und ambitioniert- über ihren durchschnitts 2,0-Durchschnitt kommt sie trotzdem nicht heraus. Außerdem ist sie bedenklich dünn und streitet gerne mit ihrem Freund.
N- typischer Fall von Lehrer-Schleimer, wie T. bei jedem beliebt, witzig.


Lehrer:
Der Sandmann:
Passender Spitznamen für den Deutsch- und Erdkundelehrer. Der ist unsicher, versucht witzig zu sein, hört sich zu gerne reden. Er hat kein Fingerspitzengefühl für andere Menschen, und das diese auch Gefühle haben können, vergisst er manchmal. Kommt nie auf den Punkt. Vergibt gerne schlechte mündliche Noten. Widerspricht sich in einem Satz, wickelt deine Argumente so lange um den Finger, bis du dein Anliegen vergessen hast.
Er mag mich nicht mehr, bzw. fasst mich mit Handschuhen an, seitdem ich mich unbeliebt gemacht habe, indem ich meine Deutschnote angefechetet habe. Ich glaube er hat verstanden, dass ich ne zwei in Deutsch will xD

Die Klassenlehrerin (oder die Einfühlsame):
Versteht mich komischerweise. Hat aber auch ganz klar Lieblingsschüler. Kann mir ohne eine 1A mündliche Mitarbeit eine sehr gute Note geben. Liebt meine Klausuren.
Behauptet, ich sei "hart gegen mich selbst"- wie kommt sie da drauf? :D
Ist geduldig, kann zu hören, ist reflextiert.

Die Englischlehrerin:
ist mir von grund auf unsympatisch, dass fängt schon bei ihren Kleidungszusammenstellungen an. Mag meine Referate nicht, aber die Sprache meiner schriftlichen Arbieten (als Allererste nicht den Inhalt :D). Relativ humorlos.

Der Mathelehrer (oder der Witzbold):
Macht permantent (anzügliche) Witze. Kann supergut erklären. Altes Semester. Hat seine 20 Standartsprüche, die jeder Schüler auswendig kann [...und dann greift der große Riese sich fünf Schüler heraus...; "Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage"] Seit ihm schreibe ich Shakespeare nicht mehr falsch- er spricht das wie geschrieben :D.
Biegt das Gesetz zu jedemanns Vorteil. Hat absolut seine Problemschüler, denen er gerne auf den Keks geht, lässt aber niemanden zurück. Schenkt einem bei Klausuren noch viele Punkte, wenn man das Gefühl hat, alles sei falsch.
Erfahren, geduldig, gelassen, unangreifbar. Einschüchternd und kalt und humorlos bei schlechter Laune. Dick befreundet mit der Klassenlehrerin.

Der WiPo-Lehrer:
Unterrichtet bei uns auch Bio. Altes Semester. Relativ eintöniger Unterricht. Sauklaue (aber wehe, mam eckert über das Tafelbild. Nur über die Schrift darf sich beschwert werden.] Langweilt sich öfters, verflucht die unhöflichen Schüler und würde eh gerne in den Ruhestand gehen. Wenn er gut drauf ist, reißt er permanent Witze. Sein Standartspruch ist der Ausruf "Obacht Suggestivfrage". Will niemandem was böses.

[...to be continued...]


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Montag, 2. März 2015
[Inspiriert von dem lieben Gibbs; einige Regeln sind übernommen.]
[noch im Aufbau.]

2. Tu, was dir gut tut, lass, was dich kaputt macht.

3.Deinen Wert bestimmt nicht das Urteil anderer Menschen, sondern dein eigenes. Verkaufe dich nicht unter deinem Wert, denn du bist gut.

4. Der beste Weg ein Geheimnis zu bewahren: erzähl es niemandem. Der zweitbeste Weg: erzähl es nur einer Person, wenn du musst. Einen drittbesten Weg gibt es nicht.

5. Verschwende nie Gutes.

6.Die Probleme Anderer sind nicht deine.

8. Benutze beim Lügen viele Details.

9. Vertrauen muss begründet sein.

11. Wenn du etwas Verbotenes tust, dann entweder so, dass es keiner merkt, oder ganz offen.

12. Vorurteile können widerlegt werden.

14. Beuge die Regeln doch brech sie nicht.

20. Lehrer meinen es nicht persönlich. Traue ihnen nie.

27. Immer positiv denken.

51. Manchmal hast du unrecht.


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Montag, 27. Oktober 2014
Tausend Dank für tausend Tage, meine Lieben. :)
Danke, dass ihr mir, alle zusammen, als Bloggergemeinschaft diesen Ort bietet, an dem ich ehrlich sein kann und an dem ich mich so wohlfühle.
Egal wie kitschig - und internetsüchtig- es klingt: Ihr seit ein Teil meines Lebens ;)
Ein ganz großes Danke an all die, die hier seit (gefühlt mehr als)1000 (oder unwesentlich weniger) Tagen bei mir kommentieren und deren schöne Beiträge ich lesen darf :)
x33

Maskenspieler

Man sagt, man solle einen Menschen nicht nach dem Äußeren beurteilen.
Aber, wonach denn dann, wenn man immer nur eine Maske sieht,
wenn jeder stets eine Maske trägt,
wenn jeder anders ist als er scheint
und ich nun mal nur sehe was man mir zeigt,
nun mal nur sehe was man nach außen trägt.
wenn keiner sein wahres Ich zeigt,
wenn keiner Gefühle und Gedanken offenbart,
wenn keiner sagt was er denkt aber dafür sehr viel anderes.

Woran soll man sich halten, wenn keiner so ist wie er sich gibt,
wenn keiner ist wie er scheint,
wenn keiner sein will wie er ist und
wenn nicht dass zählt was man wagt,
sondern worüber man redet.

Woran soll man sich halten, wenn man geblendet wird vom hellen Wiederschein,
wenn man geblendet wird von widersprüchlichen Lügen,
wenn man geblendet wird von der viel zu warmen Sonne,
die kein bisschen Traurigkeit durch die Maske lässt,
die kein bisschen echte Gefühle durch die Mauer lässt.

„Du bist ein Maskenspieler“ sagte einst ein Bekannter von mir,
und er hat Recht. Denn,
jeder von uns trägt eine Maske
und einen ganzen Koffer Ersatz mit sich rum.
Jeder von uns ist so unnahbar und so unverletzlich,
dass es nur eine Frage der Zeit ist bis die Maske zerspringt,
bis die Fassade einen Riss bekommt,
bis der Mauerstein zerbröckelt und hinter dem
unglaublich warmen Sonnenschein die große
Verzweiflung sichtbar wird,
die große Unsicherheit und Verletzlichkeit,
die große Trauer die keiner sehen will.

Doch keine Sorge es wird nicht lange dauern, bis du jemanden triffst,
mit seinem Ersatzkoffer voller Masken,
und dir die eine heraus sucht, von der er denkt,
sie würde zu dir passen,
und du nimmst sie dankbar an, denn du willst ja auch nicht anders sein
als alle anderen mit ihren Masken.


:3


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Mittwoch, 22. Oktober 2014
Uniformen machen uns uniform.

Uniformen machen uns gleich, wir marschieren im Gleichschritt gleichsam gefügig in einer Reihe.
Gleichheit ist gut, Gleichheit ist das, was wir immer wollten. Gleichberechtigung für Mann und Frau, für Homos und Heten, für Schwarze und Gelbe und Weiße und alle dazwischen. Gleichheit für Behinderte, für Ausländer, für Touristen, für obdachlose Kinder, für Kriminelle und für Nazis.
Gleichheit für alle?

Gleichheit ist gut, sagen die Politiker, nur sind sie es, die die Weichen für die Gleichgeschlechtliche Ehe nicht stellen, Gleichheit ist gut, sagen die Unternehmensführer, obwohl sie Frauen immer noch schlechter bezahlen als Männer und auch Kinder arbeiten lassen, Gleichheit ist gut, sagt die Ausländerbehörde und schickt die Ausländer zurück in ihr Kriegsland, damit sie unter ihresgleichen sterben können, Gleichheit ist gut sagen die Nazis und feiern die Ausländerbehörde, Gleichheit ist gut sagt die Schule und scheitert an der Inklusion, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, Gleichheit ist gut.

Gleichheit ist - gut. Gleichheit - ist gut. Gleichheit - ist - gut.
Gleichheit ist schlecht.
Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit wollen schon die Revolutionäre der Französischen Revolution und ließen sie scheitern, weil es zu viele verschiedene Meinungen gab.
Weil nicht alle Menschen gleich sind. Weil nicht alle Menschen gleich sind, weil nicht alle Menschen Uniformen tragen.

Uniformen machen uns uniform.
Uniformen machen gleich was nicht gleich ist, Uniformen fordern Gleichschritt, gleichsam gefügig in einer Reihe.
Lasst uns Unterschiede leben. Lasst uns nicht Uniformierte sein, sondern Frau und Mann, Schwarz und Weiß, Behindert und/ oder begabt, arm und reich, gut und schlecht. Lasst uns eine bunte Masse sein, ein buntes Volk, das so unterschiedlich es ist, doch zusammenhält. Dass gegen Ungerechtigkeit vorgeht. Denn darum geht es hier: Wir wollen keine Gleichheit, sondern Gerechtigkeit. Es ist ungerecht, dass Frauen immer noch unterbezahlt sind, es ist ungerecht, wegen seiner Hautfarbe diskriminiert zu werden, es ist ungerecht, dass Geld über Bildung entscheidet, es ist ungerecht, wenn zwei Männer kein Kind adoptieren können, es ist ungerecht, dass Unterschiede uns unterschiedlicher machen als wir sind.
Also, legt die Uniformen ab und fangt an zu leben, also legt die Uniformen ab und seit anders, seit ungleich, also legt die Uniformen ab und seit irgendwie mal nur ihr selbst.
Uniformen machen uns uniform, fordern Gleichschritt, gleichsam gefügig in einer Reihe, obwohl es doch nie Gleichheit, sondern nur um Gerechtigkeit ging.

Praktikumsordner ist fast fertig. Yeahy xD


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Sonntag, 5. Oktober 2014
Ein Slam für euch :)
Entstanden ist der nach der Projektwoche mit den NS-Zeugen. Der Kerngedanke, die Erkenntnis die ich da hatte, war dieses "Man hat einfach nicht hinterfragt" und das wollte unbedingt in einem Text verarbeitet werden.

There you go: :)

Braune Menschen ( oder: „Im Nationalsozialismus hatte man halt keine Meinung.“)

Zitat: "Überleben, Befehlen gehorchen, möglichst wenig verlieren, sich selbst und den Haufen schützen."

Zitat: "Mitschwimmen im großen Teich, bloß nicht irgendwie auffallen.“

Zitat: “An Widerstand war nicht zu denken. Auf die Idee kam man gar nicht.“

Was wäre, gäbe es nur Mitläufer?
Gäbe es keine Individualisten, gäbe es keine Systemkritiker, keine Nein-Sager, keine Alles-anders-macher und keine Anders-sein-Woller, die gar nicht anders sind?
Gäbe es keine bunten Punks, und schwarzen Goths, und Metaller und Hippies? Gäbe es keine Cosplayer, die mit komischen Manga-Figur-Kostümen ahnungslose Passanten in Einkaufsstraßen verschrecken?

Stellt euch vor, es gäbe nur „Ja-Sager“, nur Mitläufer, Mitschwimmer und Trendsetter. Gäbe es nur Konservative und Traditionelle, gäbe es nur die Regierung ohne Opposition, gäbe es nur Nach- und Mitmacher, nur „Geld-Menschen“ ohne Menschengewissen, gäbe es nur „ Businessmen“ und Hausfrauen. Stellt euch vor, es gäbe nur normal, und angepasst.
Stellt euch vor, es gäbe kein bunt. Kein Schwarz und Weiß, und kein Gelb und Rot. Gäbe es nur „Braun“, nur „braune“ Menschen, nur eine braune Menschenmasse, nur eine homogene braune Menschenmasse, nur eine Menschenmasse und keine Individuen.

Gäbe es nur braun, nur richtig und falsch statt subjektiver Wahrheit, gäbe es nur richtig und falsch, keine subjektiven Gefühle, gäbe es nur richtig und falsch und Regeln, die sagen, was du denkt, was du fühlst, was du bist, ist richtig oder falsch. Regeln, die sagen, deine Wahrheit ist falsch, Regeln, die sagen, deine Gefühle sind falsch, Regeln, die sagen, deine Gefühle sind krank. Regeln, die sagen, du bist krank, du bist falsch.

Gäbe es nur braun, für alle das Gleiche, für die ganze homogen braune Menschenmasse das Gleiche. Gäbe es für die braune Menschenmasse das Gleiche zu essen, zu trinken, zu tragen. Gäbe es für die ganze Menschenmasse das Gleiche zu arbeiten, zu hören und zu sehen. Das Gleiche zu denken und zu glauben, gäbe es für die ganze braun homogene Menschenmasse das Gleiche zu denken und zu glauben, hätte die ganze große, braune Menschenmasse die gleiche Meinung, die gleiche Einstellung, die gleichen Gedanken. Hätte die ganze große, braune Menschenmasse die gleichen Gefühle und Erfahrungen und Sehnsüchte und Ängste.

Wäre dann zwischen „Braun“ und ….. „braun“ nicht irgendwas schief gelaufen?

Und dann überleg dir, wo du stehst. Bist du ein Individualist, ein Opportunist, ein „Nein“ Sager und Alles-Besser-Macher? Bist du bunt, oder ganz schwarz, bist du „dagegen“ ?

Oder bist du letztendlich doch nur „Mainstream“, nur Mitläufer, Mitschwimmer, Mit und Nachmacher, bist du letztendlich doch nur „Ja“ Sager, Nicht-Aufmucker, nicht Gewissensmensch sondern Nichts-Wissen-mensch. Bist du letzten Endes nur so wie alle anderen, und die sagen ja es ist falsch, also stimmt das? Dann willkommen im Krieg.

Nicht hinterfragen heißt Krieg, nicht hinterfragen heißt Diktatur, nicht hinterfragen heißt gehorchen, bedingungslos gehorchen, nicht hinterfragen heißt nicht nachfragen, heißt es so hinnehmen, heißt unmündig sein, heißt sich nicht wehren können. Nicht hinterfragen heißt Krieg.

Es sind die, die „anders“ sind, es sind die deren Socken nicht zusammen passen, es sind die, die sich mit kritischen Worten unbeliebt machen, es sind die, die Neues wagen und Einiges verwerfen, es sind die, die unten stehen um Platz nach oben zu haben, es sind die, die „Nein“ sagen und ohne einen Grund in Chile nach ihrem Glück suchen. Es sind die, die Heavy Metal hören, es sind die, die heute wieder nähen lernen, es sind die, die neben „braun“ bunt aussehen, die herausstechen, die für etwas stehen und einstehen und dafür kämpfen. Das sind die, die die Welt verändern, die die Welt weiterdrehen, die die Welt schützen. Es sind die, die verstehen, und zuhören und für andere den Mund aufmachen
.
Das sind die, die die Welt verändern, die Welt weiterdrehen, die Welt schützen. Die „braun“ zum Denken anregen, die braun nicht braun sein lässt, die braun nicht akzeptiert, ebenso wenig wie „Ja“, die braun wieder bunt macht. Die Braun wieder bunt macht, weil braun auch nur die Masse aller Farben ist, weil die Braune homogene Menschenmasse auch nur die Masse aller bunten Menschen ist, die Masse all der bunten Menschen die zwischen „braun“ und ….. „braun“ ihre Stimme verloren haben.

Und wenn wir genug „bunte“ Menschen haben, wenn wir genug Querdenker und Punks und Hippies haben….. vielleicht wird die Welt dann klüger, vielleicht wird die braune homogene Menschenmasse zu bunten heterogenen Einzelmenschen und klüger. Vielleicht lassen wir uns nicht mehr kommandieren, gehorchen nicht blind, gehorchen nicht ohne Widerstand, gehorchen nicht. Vielleicht können wir dann hinterfragen, nachfragen, vielleicht können wir uns wehren vor Diktaturen und damit schützen vor dem nächsten Krieg.

Vielleicht haben wir etwas gelernt, wenn die braune homogene Menschenmasse zu bunten heterogenen Einzelmenschen wird und das sind dann die, die die Welt verändern, die die Welt weiterdrehen, die die Welt schützen; vielleicht haben wir etwas gelernt.


Liebe Grüße, Blue. Die Woche werdet ihr entweder sehr viel von mir hören (Praktikumseindrücke) oder gar nichts, da ich keine Zeit finde/ zu müde bin whatever. Mal schauen :)


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Montag, 28. Juli 2014
Mein kleiner Abschiedsgruß, bevor ich in den Urlaub fahre :) :*, inspiriert wurde ich von diesem Slam, mit dem der Text aber nur wenig zu tun hat ;)



Lobeshymne an die Buchstaben

Als ich zum ersten Mal ein Buch öffnete, und mir zwischen den Buchdeckeln die Buchstaben entgegenstoben und mir eine neue Welt versprachen, da wusste ich, ich bin angekommen an einem kleinen Stückchen Heimat
An einem kleinen Stückchen Freiheit, Unversehrtheit und Magie, gebildet von Zeichen, von Bleistiftstrichen, die so viele Menschen lesen können, aber deren Inhalt trotzdem nicht jeder verstehen zu vermag, sodass die Bleistiftstriche Geheimzeichen bleiben.
Zwischen Heimat und Freiheit lerne ich, was es heißt zu leben, zu siegen, zu entdecken und sich das erste Mal zu verlieben. Zu verlieben in die Charaktere, so vertraut wie unerreichbar, was bei allen Protagonisten meiner Lieblingsbuchlisten gleich war.
Ich begann zu lesen und war nicht mehr ich selbst, ich erlebte die Abenteuer meiner Helden intensiver als sie selbst, egal ob es da um Vampire, Mörder oder Zukunftsrebellen ging. Ich entdeckte tausend Welten, vom Mittelalter über die Tiefsee über Venedig und London bis hin zur futuristisch-gefährlichen Mega-Glas-City oder Hogwarts. Ich schließ Freundschaften mit den wilden Hühnern, gehörte zum Team „Edward“ und löste Brunettis Fälle. Ich fühlte mich verstanden, wenn irgendein Charakter aus einem Liebesroman-ohne-Happy- End sich die gleichen widerkehrend quälenden Fragen stellten wie mich.

Und so schreib ich diese Lobeshymne an die Buchstaben, weil lesen ein Synonym für Phantasieren ist und schreiben heißt, nur mit einer Farbe ein buntes Bild an die Netzhaut eines jeden der will zu projizieren, und reden- reden ist wie singen, nur ohne Melodie.

Das Leben hat nur einen Hacken und das Buch den gleichen: Beides ist irgendwann zu Ende. Und dann spuken mich die bedrucken Recyclingpapierblätter wieder aus in eine kalt-graue langweilige Normalwelt, die sich auch Realität nennt. Und in dieser mir nicht wirklich erscheinenden Wirklichkeit hielt ich es noch nie lange aus, weil es hier weder Happy- Ends noch Zauberer gibt, und wer will schon in einer Welt ohne Magie leben?
Und so klappe ich den nächsten Buchdeckel auf und lasse mich freiwillig von einem Augensammler entführen, der keinen aber mich wieder lebendig mit verbundenen Augen in die Realität zurückbringt. Und als mir die Augenbinde abgenommen wurden ist, frage ich mich wie immer, in welche Fantasie welchen kranken Autors ich hier gelandet bin, bis mir klar wird, dass es ja noch so etwas wie die wirkliche Wirklichkeit gibt.
Und dann will ich den Buchstaben etwas zurückgeben. Ich will etwas zurückgeben und fange auch an zu schreiben, um andere Menschen aus ihrer Realität in ein fiktives Umfeld zu katapultieren, in dem sie sich so viel mehr zu Hause, so viel mehr angekommen fühlen, als da, wo sie sonst sind.

Und, deshalb schreib ich diese Lobeshymne an die Buchstaben, weil lesen ein Synonym für Phantasieren ist und schreiben heißt, nur mit einer Farbe ein buntes Bild an die Netzhaut eines jeden der will zu projizieren, und reden- reden ist wie singen, nur ohne Melodie.

Aber mir ging es bei Liedern noch nie um die Melodie, sondern stets um die Buchstaben, also entschuldigt bitte die fehlende musikalische Untermalung meiner Hymne.
Auf die Buchstaben!


Ich wünsch euch zwei wundervolle Wochen,
Blue ♥


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Dienstag, 24. Juni 2014
drei Tage frei.
Bisschen im Zimmer aufgeräumt- und juhuuu, ich hab meinen USB-Stick wiedergefunden.

Gerade todfaul und entspannt- und ich darf es sein, weil ich nichts für die Schule machen muss! :)

diese Playlist hör ich grad auf Repeat, während ich Fotos von den Osterferien bearbeite und aufräume und ja xD



Gestern mit K. unterwegs gewesen- zum Obstbauern, wo ich zu ihrem Erstaunen noch nie war. Wir haben Johannisbeeren gegessen, und geredet, drei Stunden lang. So etwas wäre mit der Besten nie möglich, einfach spontan in der Gegend rumzulaufen und zu reden....

Außerdem: Clubs/Diskos sind absolut nicht mein Ding, und man sollte nie in einen gehen mit einer Begleitung, der es genauso geht xD War trotzdem nett mit M., einfach weil sie es ist. Und sie hat einen Babywelpen *__*

Badam. weiter chillen gehen.
Wundert euch nicht, wenn ihr nichts/ nicht viel von mir hört- ich bin grad nicht so in Blogger-Laune, auch nicht was kommentieren angeht... :)

Lieber Gruß, Blue

EDIT: Ich habe einen ganz tollen Link für die Fotografen unter uns: Einen "Spickzettel" zum downloaden, wie das mit dem Einstellen von Blende, Belichtungszeit und ISO war :)

http://blog.hamburger-fotospots.de/genialer-spickzettel-fuer-fotografen-als-kostenloser-download/


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Mittwoch, 29. Januar 2014
Waaah. Übermorgen gibts Zeugnisse.
Iwie langweilig, wenn man schon alle Noten kennt^^ :D :D

Jedenfalls stell ich grad fest, dass ich Subway to Sally besser finde als ich dachte :D
Echt, nice, die Musik. Gut, wenn man sich mal anhört, was sonst auf dem MP3-Player verschimmelt^^ Ich hab immerhin fast 50 Lieder von denen drauf^^ :D

Naja, ich hab jetzt meinen neuen Stundenplan, und yeah. Also, der Montag ist echt cool, weil ich nur zwei Blöcke habe. Ja. :D Dienstags jede zweite Woche zum zweiten Block, also auch ganz cool. Aber nachmittags wieder Spanisch, mal schauen ob wir das umlegen können. Ich wette nicht. Und wir haben jetzt Dienstags Bio. Das geht einfach nicht^^ kennt ihr dass, wenn ein Fach einem Wochentag zugeteilt ist? Bio gehört einfach Freitags^^ Mittwochs haben wir jede zweite Woche bis 4 und Donnerstag ist scheiße, weil ich jetzt immer zum ersten Block kommen muss. Zu Sport^^ Sport im ersten Block ist echt Mist^^ Dafür bekommen wir wahrscheinlich [!!!!!!] eine voll nette Sportlehrerin. Die vierte in diesem Jahr^^ Insgesamt bis vier Uhr Schule, Deutsch im letzten Block ist auch Mist. Da hör ich nämlich nicht mehr wirklich zu^^ :D Naja, und dann halt noch Freitags, Mathe im ersten Block und DSP im letzten.
Ich wette, ich stell die nächsten zwei Monate abends um 10 immer so fest "Scheiße, wir haben morgen ja Fach xy, verdammt, wir haben Hausaufgaben auf!" Lol^^ :D
Mal schauen, wie unsere neue Englischlehrerin wird, die alte wird niemand vermissen, vorallem weil DIE uns wie richtig gehasst hat. Okay, wir sind jetzt auch nicht sooo die liebe Klasse, aber trotzdem :D

Wisst ihr was echt entspannt ist? Wenn man so durchnittlich 20 Leute in der Klasse hat. Also, eigl. sind wir ja 23, von ursprünglich 25 (einer weggezogen, einer Schule gewechselt, einer fürn halbes Jahr nach Südafrika und einer neu in der Klasse), aber drei fehlen eigl. immer, weil die da "hinten in der letzten Reihe" eh immer schwänzen. Und wenn die mal da sind, ist halt jemand anders krank :D Ich finds cool, mit 19 Leuten lässt sich viel schöner Unterricht machen als mit 28- so viele hatten wir letztes Jahr^^ [andererseits ist 19 ne blöde Zahl um daraus Matheaufgaben zu machen :D Kann jemand Stochastik? Ich checks nicht, Papa muss ran^^ ;D ]

Jedenfalls haben wir unsere liebe Klassenlehrerin jetzt dazu überredet einen "Wandertag" zu machen. Da wir Geschichtsprofil sind, meint sie ja, es muss was mit Geschichte zu tun haben. Toll, und andere gehen in den Heidepark oder Bowlen. Aber, wir schauen jetzt den Medicus im Kino, dass ist voll ok :D :D
Ja und irgendwie denke ich imemr das heute Donnerstag ist^^ Bäähh :D


.....irre, wie viel man über die Schule schreiben kann. Über einen Tag :D :D
Ich bearbeite jetzt noch ein bisschen Fotos, die ich bei dem Schnee [ok, der war schon fast wieder weg, aber auf den Fotos siehts nach viel aus xD] in unserem [kleinen, kalten, hässlichen, aber davon sieht man auf den Fotos auch nix] Wäldchen gemacht habe. Gab nur iwie nur zwei Motive :D :D Aber eegal, bisschen mit der Schärfentiefe gespielt und so. Und geärgert, dass ich kein Makro habe^^ :D

.....reicht für heute, oder? :D
Blue ♥


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