Samstag, 14. März 2015
Ich weiß echt nicht was los ist. Oder doch: Schule.

Ich bin reizbar. Ich bin genervt. Ich bin unkonzentriert. Ich bin unruhig.
Ich kann nicht mehr ausschlafen und wache deshalb am Wochenende schon um acht Uhr auf.
Ich bekomme schnell Kopfschmerzen. Ich fang ohne Grund an zu Heulen. Ich hab keine Lust mehr drauf -.-

bzw: Gestern war eindeutig ein Freitag, der 13.
Erst ins "Jump House" mit der Klasse (keiner wusste so ganz genau den Weg; umständliche Route; zu früh aus dem Bus ausgestiegen und vier Stationen gleaufen). Das Jump House ist ein Gebäude mit ganz vielen Trampolins (? Tranmolinen? Trampoli?). Nun ja, nicht ganz mein Fall^^
Danach Probe. Die meiste Zeit rumgesessen, etwas langweilig. Hatte eh schon Kopfschmerzen und schlechte Laune^^
Heute der Auftritt. Keine Ahnung, was los ist, dass ich mich nicht darauf freue. Hätte wohl nicht mitmachen sollen. Zu spät.

Mathe lernen. Zu hoher Anspruch an mich: Wenn ich keine 14 Punkte schreibe, hab ich keine Chance auf 13 Punkte im Zeugnis. Andererseits egal. Ich such mir eine Uni ohne NC, oder studiere gar nicht. Lernen ist eh blöd. Im Mathebuch gibt es keine "typisch-mein-Mathelehrer" Aufgaben, sondern nur welche, die wir noch nicht hatten. Ich kann alles nicht. Ich hab keine Lust. Ich bin müde. Ich will... einfach mal nichts machen.

Ich hab geträumt, dass L. den Blog entdeckt. Und das Personenverzeichnis :D Schlechter Traum^^ Wie sollte sie auch...

Ich will einfach nur Ferien. Stattdessen nächste Woche Mathe, dann am Wochenende n 80. Geburtstag in Stuttgart, dann Montag Philo, Dienstag Erde & Chemie-Film-Abgabe, Donnerstag Geschichte. am Wochenende eine Hochzeit. Am Montag Englisch, am Mittwoch Ferien. Ich kann nicht mehr. zwei Wochen sind zu viel. Alles ist so viel zu viel -.- Und alles geht weiter....

Seit meinem 'Zusammenbruch' steh ich näher davor, wieder zusammen zu brechen als davor. bzw., irgendwie fühlt es sich anders an. Noch ein Jahr.

Und es interessiert ja eh keinen. Es geht um Leistung, nicht um wohlbefinden.


Blue


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Mittwoch, 11. März 2015
[ich hasse Schule. Alles ist so viel zu viel.]

Unsere Welt braucht Menschen.
Oder: Auf unserer Erde leben sieben Milliarden Maschinen.

Unsere Welt braucht Menschen. Wir brauchen Menschen, Individuen, Querdenker, Quergänger, wir brauchen Künstler und Musiker und gute Seelen.
Wir brauchen keine Sportstars, wir brauchen keinen Maßstab, wir sind uns doch selber Konkurrenz genug. Worum geht es im Leben? Erfolg, Geld, Haus mit Familie. Manch einer möchte nur glücklich sein, Glück empfinden, Glück finden und neu erfinden.

Um glücklich zu sein, müssen wir Mensch sein, ein Individuum, ein Querdenker und –gänger und eine gute Seele. Um glücklich zu sein brauchen wir keine Leistungsposition in einem florierenden IT Unternehmen, brauchen wir keinen Applaus von einem Millionenpublikum, brauchen keine Kunstkritiker, die unsere Bilder loben. Um glücklich zu sein, braucht man Freiraum. Man braucht Freiraum und Abstand von der schnellen Welt, man braucht Freizeit und Geduld und ein gemütliches Bett zum Träumen. Man braucht eine kleine Phantasiewelt nur für sich, in der die Dinge mal so laufen, wie es perfekt wäre. In der man aufgeht, verschwindet, eins wird mit sich und irgendwann die Wirklichkeit fast schon vergisst.

Man braucht kein Glück um glücklich zu sein. Sondern nur eine freie Stunde im Atelier, nur eine kleine Bar und die alte Gitarre, nur ein Schwimmbad mit kaltem Wasser. Man braucht nicht „die Anderen“, die dich beurteilen, man braucht nicht, die Anderen, die dich verurteilen. Du brauchst keine Konkurrenz um glücklich zu sein, nur deine kleine Geheimnische, in der es keinen kümmert, wie gut du das machst, was dir Glück bringt.

Unsere Welt besteht aus Maschinen. Jeden Tag, Routine, Alltag, Gewohnheit.
Unsere Welt besteht aus Mitläufern, die nie gelernt haben zu denken, die nur gelernt haben zu gehorchen, die nur gelernt haben wie man gut ist, wie man besser ist, wie man perfekt wird und was die Gesellschaft erwartet. Was die Gesellschaft erwartet sind Maschinen, Maschinen die perfekt funktionieren, 24 Stunden am Tag, Maschinen, die nicht kaputt gehen, Maschinen, Routine, Alltag, Gewohnheit.
Maschinen kennen keine Gefühle. Maschinen kennen kein Glück. Maschinen, wissen nicht wie es ist zu leben, es geht nur um Geld, Geld, Geld, und Erfolg, Erfolg, Bester sein.
Maschinen kennen kein Glück, Maschinen kennen keine Liebe, Maschinen kennen kein Mitgefühl, Maschinen kennen nicht das gute Gefühl nach einem anstrengenden Tag zufrieden ins Bett zu fallen, weil Maschinen kein Bett haben. Weil Maschinen kein Zuhause haben, weil Maschinen keine Geheimnische zum Träumen haben, weil Maschinen ewig einsam sind.

Unsere Welt braucht Menschen. Wir brauchen mehr verschrobene Künstler mit langen, grauen Haaren, wir brauchen mehr Musiker, die auf der Straße mit ihrer Gitarre stehen, weil sie gerne Menschen glücklich machen. Wir brauchen mehr Charakter-Menschen statt Maschinen-Mitläufer, wir brauchen mehr bunte Individualität statt grau-schwarzer Anzugträger.

Wir brauchen mehr Menschen, Individuen, Querdenker, Bauch- und Glücksmenschen, Träumer mit unangebrachten Gedanken.
Man braucht kein Glück, um glücklich zu sein. Man muss nur Mensch sein.


Blue :)


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Dienstag, 10. März 2015
Es gibt noch Wunder.

1. Der Deutschlehrer backt Kuchen.
2. Die Sonne scheint drei Tage hintereinander.


Ich finde es gerade sehr nett, dass ich mein Referat aus der neunten Klasse noch einmal verwenden kann. Damals war es als sich selbsterklärendes Material zu Genetik gedacht (mendelsche Regeln), und das werde ich wohl morgen dazu nutzen, ein 'Spontanreferat' (=Vorstellung der Hausaufgabe) zu halten. Und normalerweise komm ich da nicht ran- aber wenn ich schon so schönes Anschauungmaterial in Form von bemalten Kugeln und Würfeln am Schaschlikstab mitbringe, könnte er das ja mal machen, der hochvereehrte Lehrer. Oder nicht? ;)

(und wir haben uns damals echt Mühe gegeben. Und dann nur eine 2- bekommen, weil wir zu viel Text hatten -.-)

Der Biolehrer geht mir gerade aber sowieso aufn Senkel. Der hat nämlich keine Lust mehr auf Unterrichten, und zieht da so sein Ding durch, was a) total langweilig ist, b) etwas unverständlich, da er immer so in der Themen "hereinplatzt" und c) es schwer zu verstehen und damit mitzuarbeiten macht. Aaaarg -.- (Vorallem, weil ich in Wipo den ja auch habe, und mir WiPo echt wichtig ist, aber ich von dem Unternehmens-Wirtschaftsblabla nichts verstehe, weil er es (nicht/schlecht ) erklärt. -.-)

Ansonsten: Warum müssen wir Montags und Donnerstag die gleichen Fächer haben??? Und warum tendieren Lehrer dazu, die Hausaufgabenberge über die Woche, und nicht übers Wochenende zu verteilen? (Englisch Text schreiben, Geschichte Übungsklausur schreiben, Deutsch Wandzeitung vorbereiten) Aber was solls. Dafür fällt am Freitag die Schule aus :) (wobei das gerade diese Woche echt ungünstig ist. Letzte Mathestunde vor der Klausur fällt somit weg -.-)

So. Heute hab ich das erste Mal den neuen Nachhilfeschüler. *wuuuh* Ich hoffe der ist nett, und zuverlässig :o
UND dieser Typ von dem Restaurant soll endlich mal antworten -.-


Genießt die Sonne.
Blue


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