Inzwischen kann ich Stochastik besser als Analysis. Ein Drittel der Klausur sei also gesichert, zumindestens sofern die Aufgaben nett sind. Werden sie schon sein ;)
Analysis... naja, ich hab ja noch zwei Tage :D Morgen bin ich zwar nicht so ganz da, von 10-15:30 Uhr Vorbereitungstreffen für das Auslandsjahr plus eine Stunde Hinfahrt (frühaufstehen am Wochenende ist Mist :( ) und natürlich auch eine Stunde Rückfahrt :D Das heißt, in der Zeit werde ich meine Karteikarten benutzen. Hab das eigentlich nur so gekauft, aber die sind schon cool: Auf einer Seite die Frage, auf der anderen die Antwort. Sind halt so allgemeine Sachen, die man wissen sollte, aber oft nicht weiß. Ja. Morgen abend und übermorgen nachmittag also nochmal einen Crashkurs in Analysis, dann passt das auch.
Bleibt noch Hilfsmittelfreier Teil- zum Scheitern verurteilt :D Ich verlass mich auf Improvisation :D
Ansonsten? In fünf Tagen Geburtstag. In zwei Wochen Ferien.
Nachhilfe Freitag nachmittag ist echt dämlich. Versaut das ganze Wochenende, irgendwie, wenn ich weiß ich muss da noch hin. Määh. Nicht, dass ich mich sonst auf das Wochenende freuen würde... Mathevorabi lernen und so :D Seitdem ich mich entschlossen habe, im Vorabi Mathe Stochastik zu wählen, und keine Vektorrechnung zu üben, bin ich entspannter. Stochastik heute mal zusammenschreiben, lernen, üben. Analysis kann ich recht gut; wiederholen, dass was ich nicht kann üben. Tangenten zum Beispiel, und Steigung. Ich weiß, dass das einfach ist, aber ich verstehs nicht :D Und Rotation hab ich schon wieder vergessen, genau so wie man die Nullstellen bei ner xhoch3 Funktion rausbekommt :D Hilsmittelfrei wird dämlich. Den Ball, den der Lehrer uns zugespielt hat, werde ich aufnehmen und den Punkt lernen, der Rest ist Glückssache und vermutlich für die Tonne. :D Kommt halt echt krass auch die Aufgaben an!
Zweifel am Auslandsjahr. Nicht daran, ins Ausland gehen zu wollen. Aber eigentlich wollte ich ja kein High School Jahr machen, sondern etwas freier sein. Allerdings lockt mich die Einfachkeit: keine Gedanken übers Geld verdienen oder so. Am Meisten verunsuchtert mich, dass meine Familie drei verschiedene Gastschüler für jeweils 3-4 Monate aufnehmen muss. Dass die unser Haus nicht mögen oder sich darüber aufregen, dass die Herdplatte nicht glänzt. Dass die aus so einer Bonzenfamilie sind, schließlich wird das Projekt von reichen Menschen finanziert. Und, dass meine Familie nicht genug Familie ist. Ich finde, man sollte mit Gastschülern dann auch mal nach Hamburg oder Lübeck, in den Zoo, oder was man halt so macht. Zeitverbringen. Mehr als während dem Essen. Ich glaube Austauschschüler sind anstrengender als ich. Ich bin meist in meinem Zimmer, wie meine Geschwister auch. Keiner interessiert sich für einander. Stört deshalb auch keinen. Okay, mich schon, aber was soll ich ändern?! Für Gastschüler würd ich das aber blöd finden. Will ja auch, dass sich jemand um mich kümmert, so ein bisschen mehr als ein bisschen. Wäre ich da, würde ich die Rolle übernehmen, selbstverständlich. Aber aus Platzgründen kann ein Gastschüler nicht mit mir im Haus sein, sonst hat er/sie kein eigenes Zimmer und meins teilen will ich ehrlich gesagt auch nicht, da bekomm ich die Krise^^ Außerdem studiere ich nach dem Auslandsjahr ja irgendwo-aber-nicht-in-Hamburg. Ganz sicher nicht hier.
Whatever.
EDIT: schlechte Idee, meinen Auslandsblog bilingual zu machen: Jetzt muss ich die Beiträge auch noch übersetzen! :D
und weil ich es doch nicht lassen kann:
Der Biolehrer zieht mich jedesmal, wenn ich den sehe, runter. Vielleicht sollte ich anfangen, Dienstage und Donnerstage zu schwänzen, statt Frei- und Montage. Wären ja nicht mal viele, der besagte Lehrer ist ja öfter mal nicht da.
Also sitze ich in meinem Zimmer und beschwere mich still über die Note des WiPo-Referats, selbst wenn die Note vielleicht sogar gerechtfertigt ist. Aber sicher nicht der Vorwurf, ich hätte zu wenig Graphiken benutzt. Mehr gingen nicht, ohne sinnlos überflüssig zu wirken.
Und dann sagt Mama, ich soll mich nicht immer als Opfer betrachten. Und ich frage mich, ob ich dass den nicht auch bin. Nicht nur, weil ich mich so sehe. Sondern, weil ich ja nichts ändern kann. Weil das System mich und andere benachteiligt. Oder bin ich schon so drin in dem Thema, dass ich Tatsachen verdrehe, biege bis sie mir passen?
Zwei Wochen bis zu den Ferien, Mathevorabi am Dienstag überstehen, danach egal. Nach Weihnachten noch 10 Wochen bis zu den Osterferien. Danach nur noch Abi. Kein Unterricht mehr. Nie wieder.
Drei Monate sind eine lange Zeit...