Dienstag, 6. Oktober 2015
Statt das Buch weiterzulesen, dass ich am Ende der Sommerferien begonnen habe (es war gut), oder statt die Englischpflichtlektüre zu beenden (es ist nicht so gut), habe ich ein drittes Buch angefangen. Und werde es bald fertig gelesen haben :) Ich liebe John Greens Schreibstil, diese gemalten Worte, dieses Simple, dieses Tief- und Vielgründigkeit, diese Allgemeingültigkeit verpackt in einer Geschichte. Überhaupt liebe ich die Geschichte. Die Beschreibung der Charaktere, ihr Umgang miteinander, die Beschreibung des verlassenen Hauses. Die Details ebenso wie das große Ganze. Und Meilen besser als der Film, in dem zu viel Tiefgründigkeit verloren geht, in dem keine Worte ihre Wirkung entfalten können....

"And I could picture her again: she unravels the carpet halfway each night so her hip isn't bare concrete as she lies on her side. She crawls beneath the blanket, uses the rest of the carpet as a pillow, and sleeps. But why here? How is this better than home? And if it's so great, why leave? These are the things I cannot imagine, and I realize that I cannot imagine them because I didn't know Margo. I knew how she smelled, and I knew how she acted in front of me, and I knew how she acted in front of others, and I knew that she liked Mountain Dew and adventure and dramatic gestures, and I knew she was funny and smart and just generally more than the rest of us. But I didn't know what brought her here, or what kept her here, or what made her leave. [...]
And maybe this is what I needed to do above all. I needed to discover what Margo was like when she wasn't being Margo."
S.170

"The grass was so many different things at once, it was bewildering. So grass is a metaphor for life, and for death, and for equality, and for connectedness, and for children, and for God, and for hope. I couldn't figure out which of these ideas, if any, was at the core of the poem. But thinking about the grass and all the different ways you can see it made me think about all the ways I'd seen and mis-seen Margo. There was no shortage of way to see her. [...] I realised that the most important question was who I was looking for. If "What is the grass?" has such a complicated answer, I thought, so, too, must !Who is Margo Roth Spiegelman?" Like a metaphor rendered incomprehensible by its ubiqutiy, there was room enough in what she had left me for endless imaginings, for an infinite set of Margos." (S 172 f.)

Blue :)


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Sonntag, 4. Oktober 2015
Denn der Grund, warum ich nicht an Sternschnuppen glaube ist, dass mein einziger Wunsch beim Geburtstagskerzen ausblasen nie in Erfüllung ging. Obwohl es jedes Mal der gleiche war.

Manchmal wünsche ich mir echte Freunde. So welche die man anrufen kann, wenn es einem nicht gut geht, und die dann sofort vorbei kommen. Oder die zumindest fragen, was denn los ist, wenn man erzählt, dass es einem nicht gut geht und nicht nur mit "oh" antworten. Freunden, denen es auffällt wenn ich einsilbig antworte.
Manchmal wünsche ich mir, dass mich einfach wer in den Arm nimmt, wenn es mir schlecht geht. Und mich nicht stundenlang in meinem Zimmer heulend verbarrikadieren lässt. Und ja, ich bin gemein, wenn ich schlecht drauf bin. Aber sorry, dann habe ich halt keine gute Laune.

Hoffe Schule hebt meine Laune. Keine Lust auf ein langfristiges Tief.
Hoffe die Familie bucht eine Woche Urlaub ganzweitweg, damit ich wenigstens eine Woche meine Ruhe habe.

Den Text vom Magazin nicht fertig bekommen. Mein Kopf ist wie blockiert, mal wieder. Mein Körper fühlt sich so erschöpft an, kraftlos. Das dritte Buch parallel angefangen. John Green schreibt wirklich schön, da könnte man fast jeden Satz zitieren.

Blue.


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Samstag, 3. Oktober 2015
Noch ein Dreiviertel Jahr, dann ganz weit weg.

Ein Gefühl wie "Ich kann nicht mehr".
Ein Gefühl wie vor den Ferien.

Ich sollte mir eine Sicherheitsschutzzone einrichten.


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